Winterkleidung für Flüchtlinge in München

„Gerngeschehen“ - Moha gibt einer einkommensschwachen Mutter Winterkleidung für Zuhause mit

Endlich warmer Winter

„Vielen herzlichen Dank, du hast unseren Winter gerettet!“ ~ Sadeet, in einer Sprachnachricht an Moha, nach dem Einkauf.

Der Winter ist eine schöne Jahreszeit. Wenn die ersten Flocken fallen drehen wir die Heizung auf und wenn wir raus gehen verpacken wir uns mit einem Strickpulli und einer dicken Winterjacke. Jetzt können wir endlich bequem zwischen den schneebedeckten Bäumen und Dächern umherstreifen.

Andere fürchten sich jedes Jahr vor dem Winter. Warme Kleidung ist teuer, T-Shirts, billige Jacken und Jeans haben gegen die Kälte keine Chance. Wenn einkommensschwache Menschen draußen unterwegs sind bleibt ihnen oft nichts anderes übrig, als zu frieren. Die Kälte erschwert den Alltag und führt oft zu Krankheit.

Deswegen besorgte die Hilfsorganisation „Ein Herz für Afghanistan“ Winterkleidung für ein paar Bedürftige, damit die kalte Jahreszeit für sie erträglicher ist. Das war nur möglich wegen einer großzügigen Spende von „Adventskalender für gute Werke“.

Die Menschen, die der Verein mit Winterkleidung versorgte sind alles Flüchtlinge, die meisten von ihnen Afghanen, sie leben alle in München oder im münchner Umland. Der Verein besteht zur hälfte aus genau solchen Leuten von denen viele selber Unterstützung im Alltag benötigen. Hier setzte Mohammad Hasani – der Vorstandsvorsitzende des Vereins – an. Neben einkommensschwachen Vereinsmitgliedern unterstütze Ein Herz für Afghanistan vier Familien mit Warmer Kleidung. Insgesamt können sich 30 Menschen über neue Socken, Pullis und Jacken freuen.

 

Moha ging gemeinsam mit den Leuten an Vier Verschieden Tagen zu zwei Sportcheck Outlet Läden. Dort konnten die Münchner Flüchtlinge Kleidung im Wert von jeweils 200 Euro aussuchen.

Die Läden gewährten der Hilfsorganisation freundlicherweise einen Rabatt von 50 Prozent, sodass die Spende  vom „Adventskalender für gute Werke“ von 3000 Euro für 30 Bedürftige reichte.

Wer weiß, Liebe LeserInnen wenn Sie, das nächste mal durch die Isarauen oder über den Marienplatz gehen, vielleicht begegnen Sie dann einem der neuen MüchnerInnen, jetzt eine warme Winterjacke haben.

Der Hinweg war noch kühl, der Rückweg wird jetzt bequem

Redakteur: Anton Vierkant